2 Dezember 2020

Peace, Love und Rock’n Roll. Und was sonst noch so passiert.

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Wollen wir nicht alle irgendwie die Welt retten? Und Liebe hochfahren und Frieden stiften und Bäume pflanzen und Tiere retten und große umwälzende Projekte starten - ach einfach irgendwie gute Menschen sein, die einen echten Unterschied machen. Es sei denn, irgend eine Arschgeige stört gerade die eigenen Kreise. Dann will man schon auch gern mal hinschmeißen und lieber Prinzessin werden 😬

Ich finde ein ambivalentes Leben inzwischen nicht mehr ganz so irritierend wie früher. Manchmal ist man voller Tatendrang und Liebe - und manchmal... halt auch nicht. Im Frühling und Sommer hat auch jemand meine Kreise gestört. Der Drang, mich meiner Berufung hinzugeben, war infolgedessen kurz (so 2 bis 17 Tage lang) gestört. Nun bin ich ja Coach mit über 10.000 Teilnehmern und dann muss man schon sagen: krieg Dich halt irgendwie auf die Reihe oder lebst Du etwa gar nicht, was Du lehrst?!? Siebzehn Tage, Patrizia... meine Güte! Vielleicht den Beruf wechseln?

Das hab ich mich auch gefragt. Bei mir ist es dann immer der Blumenladen. Bei manchen ist es die Surfschule. Hast Du sowas auch? 😄

Aber spätestens nach dem ersten Sabbatical mit Ende dreißig, wo man mit dem Backpack auch den mental-emotionalen Müll mit nach Süd-Amerika in eine Hängematte geschleppt hat, um ihn 6 Monate später wieder zurück nach Hause zu bringen, weiß man: man muss mit den Erfahrungen, die gestört haben, was anderes machen als sie an Orte zu tragen 🤪

Was auch nicht hilft:
- Schönreden.
- Verbuddeln.
- Akzeptieren.
- Tolerieren.
- Drüber stellen.
- Drüber trinken, kiffen, essen...

Auch wenn dann wenigstens ein kleines bisschen Rock‘n Roll dazukommt 🤣 

Weglaufen ist keine Lösung. Und sich durch irritierende Zeiten mit der Coaching-Keule durch Erkenntnisprozesse Peitschen übrigens auch nicht. Das schreibe ich für alle coachingbegeisterten, die manchmal aus dem Transformationsstress nicht rauskommen ☺️😘

Wisst Ihr, was hilft?

- Bleiben.
-Zustimmen.

Und sich im wahrsten Sinne des Wortes in die ganze Erfahrung „hineinsetzen“.

Sie wahrnehmen, in aller Gänze betrachten, wie ein überraschtes Kind etwas betrachtet, das es vorher noch nie gesehen hat. Sie erforschen, sich selbst beobachten, die anderen beobachten. Gedanken und Gefühle beobachten und sie allesamt erst mal da sein lassen, wo sie sich gerade hinbewegen. Und natürlich geht es darum, zu vergeben und anzuerkennen. Nicht, um etwas unliebsames wegzucoachen als müsste man es wegwischen oder entfernen oder reparieren. Sondern um der Erfahrung ihren Platz zu geben. 

Ich hab mir mein Leben vorgestellt, wie ein großes Puzzle. Und im Laufe meines Lebens hole ich nach und nach die Teile aus der Schachtel. Es gibt welche, die sind leicht zu integrieren, weil man schnell erkennt wofür sie stehen und wo sie hinpassen. Und weil sie einem schlichtweg gefallen. Und dann gibt es die anderen - bei denen ist Commitment und Geduld gefragt, weil sie einem zunächst als Störung oder unsägliche Unmöglichkeit erscheinen. Oder weil man sie lästig, langweilig oder gar bedrohlich findet.

Wenn ich heute auf solche Teile aus der Vergangenheit schaue, muss ich nichts entfernen. Ich kann mir alles genau anschauen und darin nicht nur die Störung erkennen, sondern auch die Weiterentwicklung und die Bereicherung, die in der Erfahrung enthalten war. Mitunter sogar die Liebe, die in der Begegnung und Erfahrung enthalten war. Ich hab jedem dieser Teile meines Lebens einen Platz gegeben, tief in meinem Herzen. Und weil das so war, konnte ich Neues gestalten.

Ich habe für mich entschieden, dass ich ganz Mensch sein will: als jemand, der mal die Welt retten will, und mal nicht. Dessen Kreise mal gestört werden und der anderer Leute Kreise auch stört. Der mal Arschgeige, mal Prinzessin und mal Transformations-Rockstar ist oder so gesehen wird. Mit neuem Hobby: derweil ganz in Ruhe Puzzle-Teile integrieren.

Zum Jahreswechsel erzählen mir viele, dass sie das ein oder andere Puzzleteil noch unschlüssig in der Hand halten. Manche beobachte ich dabei, wie sie eins mit einem Hammer „zwangseinfügen“ wollen 😅 Manche wollen das ganze Set umtauschen, weil es Corona enthält.

Leben ist viel Peace und Love.
Und auch Rock‘n Roll.
Die restliche Zeit ist es alles das, was halt sonst noch so passiert.

Vielleicht integrieren wir das einfach? Dann können wir es leichter mögen  ☺️

Und am Ende unseres Lebens, da bin ich mir ganz sicher, wird sich uns das gesamte Bild in aller Liebe und Vollkommenheit erschließen ❤️

Patrizia ✨

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Posted in Blog, Du und Dein Leben on 2. Dezember 2020 by Patrizia Voigtländer

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